Glutenfreiheit, Rezepte, Süßes

Buchweizen-Beeren Kuchen

Schon mal mit Buchweizen gebacken? Trotz des Namens ist Buchweizen nicht mit dem herkömmlichen Weizen verwandt. Ganz im Gegenteil – er ist sogar glutenfrei und wird deshalb sehr oft in meiner Küche eingesetzt. Aber auch wegen seiner grandios gesunden Zusammensetzung: in Buchweizen steckt eine Menge Eisen, Kalium sowie B-Vitamine. Der hohe Kieselsäuregehalt ist speziell für unsere Haut, Haare und Nägel optimal.

Verglichen mit herkömmlichem Getreide wie Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen & Co enthält Buchweizen ein besonders hochwertig zusammengesetztes Eiweiß mit essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäuren. Zudem ist es leicht verdaulich und für Menschen mit Zöliakie geeignet.

Buchweizen ist eine Pflanze und hat nichts mit der Buche zu tun. Da aber seine Samenkörner an Bucheckern erinnern, erhielt die Pflanze ihren Namen. Im Handel kann man Buchweizen als Mehl (das habe ich für diesen Kuchen verwendet) oder als ganzes Korn kaufen. Letzteres wird dann wie Reis gekocht, wobei die Garzeit ca. 25 Minuten beträgt. Buchweizen als ganzes Korn schmeckt super in Form von Laibchen, zum Füllen von Gemüse, als Beilage, Auflauf oder in Suppen. Bekannt und auch äußerst lecker sind die französischen Buchweizen-Crêpes namens Galette.

Seit ich den g’sunden Heidelbeerkuchen von Carrots for Claire für mich entdeckt habe, backe ich diesen ständig in verschiedenen Varianten. Sehe es fast wie ein süßes Brot und esse es auch gern zum Frühstück. Dieses Mal habe ich anstatt der Mischung 100 g Mehl und 100 g Buchweizenmehl gleich die volle Menge Buchweizenmehl (sprich 200 g) verwendet. Außerdem habe ich anstatt Heidelbeeren gemischte Beeren, anstatt Reis- Hirsemilch und anstatt Pflanzenöl Kokosnussöl verwendet.

Und hier die abgewandelte Version..