Glutenfreiheit, Rezepte, Süßes

Saftige Mohntarte aus dem neuen Suppito Kochbuch

Wow, die letzten Wochen waren wirklich aufregend, gleichzeitig auch sehr entspannend und – zumindest aus der Umgebung gesehen – ruhig. Die vergangenen zwei Wochen habe ich auf der wunderschönen Insel Island meine Seele baumeln lassen und ganz viel Energie und Inspiration getankt. Einmal rundum die ganze Insel, wobei ich täglich, ach eher stündlich, nicht aus dem Staunen heraus gekommen bin. Den vollen Bericht mit Fotos gibt es dann bald hier nachzulesen. Und dann war da noch das große Highlight dieser Woche – die Nachricht, dass ich doch tatsächlich den AMA Food Blog Award in der Kategorie Newcomer 2014 gewonnen habe. Ich bin aus allen Wolken gefallen und zur Feier des Tages auf ein isländisches Pferd gehüpft.

Und nun eine weitere erfreuliche Neuigkeit: Am 20. Oktober erscheint endlich das neue Suppito Kochbuch, von dem ich euch bereits im Frühling berichtet und für das ich sämtliche Food-Fotos geshootet habe.

In diesem Kochbuch, das im Cadmos Verlag erscheinen wird, finden sich herrliche Rezepte für Suppen und Eintöpfe, für köstliche Desserts, Salate und Tees – zubereitet nach der 5-Elemente-Lehre, der traditionellen chinesischen Medizin. Besonders toll finde ich, dass alle Rezepte auf natürliche Art und Weise laktose-, hefe-, und glutenfrei sind. Somit konnte ich auch beim Shooten ständig alle Rezepte direkt testen. So macht die Arbeit gleich doppelt Freude.

Für jede Jahreszeit passend, gibt es köstliche Suppen und Eintöpfe, Salate, Desserts sowie Kuchen. Andrea, die Ladenbesitzerin von Suppito ist eigentlich Fachärztin für Urologie und hat selber Zöliakie. Auf der Suche nach eigener Gesundheit und Wohlbefinden kam sie zur 5-Elemente-Lehre nach der traditionellen chinesischen Medizin. Begeistert von der Idee, mit dem richtigen Essen gesund zu bleiben, absolvierte sie die Ausbildung zur TCM Ernährungsberaterin und eröffnete 2006 Suppito im 6. Wiener Bezirk. Gelernt hat sie die 5-Elemente-Lehre bei Susanne, der Referentin für Traditionelle Chinesische Medizin und Ernährung in Österreich, Schweiz und Deutschland. In diesem Kochbuch gibt sie als Co-Autorin viele wertvolle Infos zur 5-Elemente-Küche. Das Buch ist übrigens im Suppito erhältlich oder kann direkt über den Verlag bestellt werden:

Was genau hinter der 5-Elemente-Küche steckt, findest du hier.

Die kommende Woche möchte ich drei fantastische Rezepte aus dem Kochbuch präsentieren. Die Rezepte stammen von Andrea, die Fotos von mir. Heute starte ich mit meinem Lieblingsrezept aus dem Kochbuch – der saftigen Mohntarte.

Mohn wird ja bei uns in Österreich, im wunderschönen Waldviertel, in großem Umfang angebaut. Je nach Farbe des Samens, teilt man Mohn in drei Sorten ein: Blaumohn, der ein sehr herbes und intensives Aroma hat und sich gut in herzhaften Speisen macht. Dann gibt es noch den etwas weniger bekannten Weißmohn, der mit seinem nussigen Geschmack ideal für Süßspeisen ist. Und last but not least, die bekannteste Sorte, den Graumohn, den Andrea auch für ihre Tarte verwendet. Er ist im Geschmack sehr zart und eignet sich gut für alle Art von süßen Mehlspeisen.

Mohn ist reich an den Aminosäuren Leucin und Lysin. Sie erhöhen die biologische Wertigkeit des vorhandenen Eisens aus anderen Speisen. Besonders gut ist Mohn in Kombination mit Getreide und Kartoffeln. Zudem enthält Mohn Eisen sowie Kalzium, Phosphor, Kalium und Magnesium.

Für dieses Rezept muss der Mohn fein gemahlen werden. Am besten man kauft ihn ganz und mahlt ihn erst kurz vor Gebrauch. Sobald gemahlener Mohn in Kontakt mit Luft kommt, oxidiert das Fett rasch und er wird schnell ranzig. Offenen, gemahlenen Mohn bewahrt man am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf.

Und hier das Rezept zur leckeren Mohntarte von Suppito mit Kokosobers. Das nächste Mal stelle ich euch ein köstliches Linsen-Süßkartoffel-Curry sowie einen asiatischen Karottensalat aus dem Kochbuch vor.