Frühstück, Rezepte

Einmal Hirse-Porridge für den ORF

Letzthin kam der ORF zu Besuch und wollte mir ein wenig beim Arbeiten über die Schulter schauen – kochen, Food Photos machen und stylen. Ziemlich aufregend das Ganze. Da Kerstin Polzer (ja, die sympathische Frau von Oliver Polzer) und der Kameramann schon relativ früh da waren und ich sowieso schon lange mal mein Hirsebrei/Hirseporridge mit euch teilen wollte, war das die ideale Gelegenheit.

Wenn’s am Morgen schnell gehen muss, koche ich meistens das Hirse-Buchweizen-Porridge von Morgenstund auf. Das geht ruckzuck und schmeckt wirklich köstlich. Zum Sonntagsbrunch oder wenn ich Gäste einlade, kann es dann auch mal länger gehen, und dann koche ich ein cremiges Hirseporridge mit karamellisierten Birnen (oder Äpfeln). Das Porridge passt nun auch perfekt in die Jahreszeit, da es von innen wärmt und mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt und Nelken gekocht wird.

Nelken sollte man eher sparsam einsetzen, da sie geschmacklich sehr intensiv sind. Vor allem sollte man sie vor dem Servieren entfernen, da sie beim Reinbeißen sehr bitter schmecken. Sie sind aber ideal zum Verfeinern vieler (vor allem winterlicher und weihnachtlicher) Gerichte, wie z.B. Rotkraut, Wild oder Lebkuchen, genauso wie Getränke, z.B. Glühwein, Tee.

Zimt kommt hierzulande auch eher an kalten Wintertagen zum Einsatz – und eher in der süßen Küche. Vielleicht ist es für die Jahreszeit auch so ideal, weil es ein wärmendes Gewürz ist. Besonders liebe ich die Zimtnote im Apfelstrudel, aber genauso im Glühwein.

Und die Hirse! Sie ist nicht nur ein Schönheitselixier, sondern durch den hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen auch sehr gesund. Der hohe Anteil an Silizium in Hirse, lässt unsere Haut erstrahlen, macht unsere Fingernägel robuster und wirkt sich auf die Gesundheit unserer Haare positiv aus.  Zudem stecken die Vitamine E, A und verschiedene B-Vitamine drin.

Ein ideales Gericht also, um einen Drehtag und einen Wintertag zu starten. Den Bericht gibt ebenfalls hier.