My new favourite, Süßkartoffel auf Toast
Willkommen im neuen Jahr – da bin ich wieder. Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und erfolgreiches 2020. Habe mich über die Weihnachtszeit ein wenig zurückgezogen und einen kleinen ‚Digital Detox‘ gemacht. Ich wollte die Zeit nutzen, um mehr im Moment zu sein, bewusster Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen und mir Gedanken machen, was für Inhalte dieses Jahr für mich wichtig sind und was ich gerne mit euch teilen möchte.
Mit dem ersten Beitrag möchte ich schon ein Vorhaben einlösen, und zwar weniger Avocados zu konsumieren. Ganz verzichten kann und möchte ich nicht, aber ich versuche nun Alternativen zu finden. Und warum weniger Avocados?
Viele von euch kennen die Antwort wahrscheinlich. Es geht hier einerseits um den ökologischen Fußabdruck der Avocado (also für uns Österreicher, aufgrund des Anbaus und des langen Transportweges); aber auch um eine Mafia die dahinter steckt, vor allem wenn es sich um das häufigste Anbauland Mexico handelt. So werden Avocados auch schon die ‚Blutdiamanten Mexicos‘ genannt.
Nachdem die Nachfrage für Avocados in den letzten Jahren enorm gestiegen ist, ging dieser Boom in Mexiko nicht an den mächtigen Kartellen vorbei. Leider ging es soweit, dass das ‚grüne Gold‘ das organisierte Verbrechen auf den Plan gerufen hat. Bauern und Packer müssen ‚Steuern‘ und Schutzgeld an kriminelle Gangs abtreten.
Avocado-Boom
Durch den regelrechten Avocado-Boom wird immer mehr Anbaufläche benötigt, was wiederum bedeutet, dass Boden und riesige Waldgebiete in Mexico gerodet werden, um Platz für die Avocado-Plantagen zu machen. Hinzu kommt, dass Avocados enorm viel Wasser zum Wachsen brauchen. Für ein Kilo (ca. 3 Stück) benötigt man ca. 600-1000 Liter. Zum Vergleich: Tomaten brauchen nicht einmal ein Fünftel davon. Die Avocado-Frucht wird in Ländern angebaut, in denen ohnehin oft Wasserknappheit herrscht. Danach kommen die Avocados in Kühlcontainer, die tausende Kilometer Transportweg hinter sich bringen, bis die Frucht bei uns hier ankommt.
Hinzu kommt, dass die eingesetzten Pestizide und Düngemittel enorm schädlich für Mensch (Leber- und Niere) und Umwelt sind, das betrifft insbesondere die Anwohner, Bauer und Packer im Anbaugebiet.
Fazit: Wenn also Avocado, dann unbedingt auf die Herkunft, Bio-Qualität und / oder Fair-Trade achten.
Argumente, weniger bis gar keine Avocados zu essen, gibt es also genug. Anstatt des klassisch getoasteten Avo-Mash Brotes, bieten sich viele tolle Ideen und Alternativen an, wie z.B. Erbsenmus, aber zuerst kommt bei mir die Süßkartoffel auf den Plan.
Süßkartoffeln enthalten viele Närhstoffe
Süßkartoffeln werden auch Bataten genannt und haben mit der Kartoffel eigentlich nur die Pflanzenordnung gemeinsam. Sie zählen wie die Melanzani zu den Nachtschattengewächsen und sind im Gegensatz zur Kartoffel auch roh verzehrbar. Süßkartoffeln sind außerordentlich gesund und enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe. Sie sind voller Antioxidantien, die freie Radikale fangen und somit eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung besitzen. Zudem stecken die Mineralstoffe Mangan, Folat, Kupfer und Eisen in der Knolle. Ebenso enthalten sie die Vitamine C, B2, B6 und E, sowie hochwertige Ballaststoffe. Wusstest du, dass bei uns in Österreich auch Süßkartoffeln angebaut werden?
Heute möchte ich mit euch ein einfaches, aber sehr köstliches Rezept teilen: Süßkartoffel aus Toast – zum Sonntagsfrühstück, als Snack zwischendurch oder im Sommer als Hauptspeise mit einem Salat. Eignet sich auch ideal als Fingerfood, wenn Freunde zu Besuch kommen.
