Rezepte, Süßes

Raw Kokos-Rhabarber-Torte

16 Stücke
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So gut wie alle Koch- und Rezepte-Fans kennen Österreichs top Food-Magazin GUSTO. Neu und besonders interessant für alle Foodistas ist aber die „rebellische Tochter“, GUSTO Lola. Seit März 2016 erscheint sie als 164 Seiten starkes Magazin – viermal jährlich. Auch ich hatte schon das Vergnügen mit Lola, und zwar mit meinen lieben Bloggerkolleginnen und einem Beitrag zu Rhabarber – eine vegane Raw Kokos-Rhabarber-Torte.

Laut Chefredakteurin Anna Wagner vereint GUSTO Lola „auf kreative Art und Weise das Beste aus zwei Welten. Schnelle, saisonale und unkomplizierte Rezepte, gepaart mit unterschiedlichsten Informationen aus dem Lifestylebereich (DIY, Dekotipps, Einrichtung, Lokale, Food Events, Blogs, Musikvorschläge etc.).“ GUSTO Lola soll Inspiration, Genuss und Lebens­freude auf Augenhöhe mit ihrer Community bringen. Zudem zielt das Magazin darauf ab, junge, kreative Österreicher zu unterstützen, gemeinsam an etwas Neues zu glauben und das zu realisieren.

(c) Fotos: LOLA

All das entspricht in vieler Hinsicht ganz meiner eigenen Philosophie als Bloggerin und Foodie. Und auch bei mir entwickelt sich gerade sehr viel Neues, denn ich arbeite an einer Kochbuchserie, wovon die erste Ausgabe schon in wenigen Monaten erscheinen wird. Eine aktuell sehr intensive und Energie-geladene Phase. Genau richtig in der Aufbruchssaison April bis Juni mit ihren typischen Früchten und Gemüse. Dazu gehört für mich speziell der Rhabarber, der bis in den Sommer für leichte, frische und gesunde Köstlichkeiten verwendet werden kann. Mehr davon gibt’s hier:

Obwohl Rhabarber eigentlich ein Gemüse ist, wird es meist als Obst gesehen und auch gerne wie Obst für Kuchen und Marmelade eingesetzt. Rhabarber hat von April bis Juni Saison. Die Stängel sind nicht zwangsläufig rot bis rosarot, sondern können im reifen Zustand auch grün sein. Interessant zu wissen ist, dass je später Rhabarber geerntet wird, desto saurer schmeckt er.

Rhabarber kann man roh nicht genießen. Wird er jedoch gekocht entfaltet er sein wunderbares Aroma. Sein saurer Geschmack ist ein toller Kontrast zum Süßen.

Rhabarber wirkt nicht nur verdauungsfördernd und appetitanregend, sondern er hat auch eine entschlackende Wirkung. In Rhabarber stecken die Vitamine A, B1, B2 sowie besonders viel Vitamin C. Außerdem sind die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor sowie Eisen in ihm enthalten.

Wie bereitet man Rhabarber zu?

Beim Rhabarber sind lediglich die Stangen genießbar. Finger weg von den Blättern, da diese Oxalsäure enthalten und dies zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Zunächst werden die Stängel gewaschen und die Blätter entfernt. Für die Zubereitung eines Kompotts werden die Stangen in kleine Stücke geschnitten und zusammen mit Zucker bissfest eingekocht. Rhabarber schmeckt auch gut als „Crumbles“. Dazu die gezuckerten Rhabarberstücke in eine ofenfeste Auflaufform geben und aus Mehl, Butter und Zucker Streusel herstellen, darüber geben und im Ofen goldbraun backen. In pikanten Gerichten schmeckt Rhabarber gut zu Fleisch und als Dips wie Chutneys zu Käse und Fleisch.

Wie lagert man Rhabarber?

Rhabarber hält sich etwa 2 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Geschält und geputzt kann man Rhabarber in ein feuchtest Tuch wickeln, so hält er sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank. Rhabarber eignet sich auch besonders gut zum Einfrieren.