Sehnsucht nach Pad Thai mit Tofu
[Werbung] Dass ich viel koche – eigentlich täglich – ist nichts Neues. Aber natürlich hat man gerade jetzt (zu Corona-Zeiten) viel mehr Zeit, Kochbücher zu studieren, neue Rezepte auszuprobieren und viel zu kochen und zu backen. Trotzdem vermisse ich meine Lieblingslokale und Restaurants und das gute Essen. Vor allem das geschmacksintensive und exotische Essen, wie z.B. Pad Thai, meiner asiatischen Stammlokale in Wien.
Gestern habe ich ein Kriegsdrama im Fernsehen angeschaut und da fragte ein Soldat seinen Kollegen, auf was er sich nach der Kriegszeit am meisten freue. Obwohl es evtl. absurd klingt und ich den Corona-Virus nicht mit einer Kriegssituation vergleichen möchte, lagen die Dinge, die er aufzählte, nicht weit von dem entfernt, was ich oder viele gerade sehr vermissen: Freunde sehen und treffen, etwas unbekümmert tun, Normalität. Mir fehlt auch das Ausgehen bzw. fein Einkehren.
Auf seinen Bauch hören
Letzthin packte mich heftiger Gusto auf ein Thai-Gericht. Also so richtig! Ich höre immer ganz genau auf meinen Bauch – das meine ich wortwörtlich – und entscheide dann, auf was ich Lust habe. Ich hatte also auf einmal Riesenappetit auf ein richtig gutes Pad Thai. Und so habe ich mich selber an eine vegetarische Version des thailändischen Nationalgerichtes gemacht. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Speise für mich entdeckte: Als ich vor über zehn Jahren einen Monat durch Thailand gereist bin und täglich verschiedene Straßen-Food-Stände ausprobiert habe. Dort bekommt man das echt thailändische Essen, auch das schärfste.
Tofu im Pad Thai
Damals habe ich Pad Thai immer mit Huhn und Schrimps gegessen; heute koche ich es eigentlich immer vegetarisch oder mit Tofu – mit der klassischen Fisch-Sauce aus dem Glas. Ich verwende den feinen Natur Tofu von Joya. Er ist fast geschmacksneutral, nimmt wunderbar das Aroma von Saucen und Marinaden an und eignet sich so gleichermaßen für würzige oder süße Speisen. Nicht nur angebraten schmeckt er herrlich, ich habe ihn auch schon frittiert, bei BBQ Partys gegrillt und in Aufläufen verarbeitet. Auch als Aufstrich verarbeitet schmeckt er herrlich.
Aber zurück zum Pad Thai! Das Um und Auf neben den richtigen Zutaten ist die Sauce. Diese besteht klassischerweise aus Fischfond, Tamarinde und Palmzucker. Zum Anbraten der Zutaten solltest du ein neutrales Pflanzenöl (kein Oliven- oder Sesamöl), Reisnudeln (ca. 3-5 mm breit), (Thai-) Schalotten, festen Tofu, Eier, frische Mungobohnensprossen und Schnittknoblauch verwenden. Statt letzterem habe ich Frühlingszwiebel genommen. Zusätzlich verwenden Thais noch getrocknete Schrimps (habe ich auch weggelassen) und eingelegten Rettich.
Serviert wir das thailändische Traditionsgericht mit gerösteten Erdnüssen (Achtung: ungesalzen!), Limetten und Chiliflocken. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich die Empfehlung, zum Schluss mit weißem Zucker abzuschmecken. Tatsächlich macht es das Gericht geschmacklich rund.
Joya hat nun einen Online-Shop und ich decke mit regelmäßig mit meinen pflanzlichen Lieblingsdrinks wie Joya Hafer glutenfrei und den neuen Barista Sorten ein (Achtung nicht alle sind glutenfrei). Mehr dazu in meinem nächsten Blogpost. Den Tofu gibts im Online-Shop nicht, aber dafür bei Merkur Markt. Bei Zugang über diesen Link werden im Warenkorb automatisch die 10% abgezogen bzw. lautet der Rabattcode ‚foodtastic10‚.
Hier auch ein herrliches Frühstücksrezept mit den Dream & Joya Mandel joghurtalternativen.
