Rezepte

Rotkraut-Quiche mit Ziegenkäse für das Startup Live

Vergangenes Wochenende hab ich etwas sehr verrücktes gemacht. Ich habe doch tatsächlich ein Catering für 100 Leute organisiert und selber gekocht. Als ich den Anruf von Stefan von Startup Live bekomme habe, ob ich nicht zufällig das Catering für einen Abend für das Event machen möchte, war mein erster Gedanke „Hallo, ich bin ein One-Woman-Unternehmen“, mein zweiter Gedanke und sogleich meine Antwort „Challenge accepted“. Als ich dann den Einkauf tätigte und bemerkte wie viel Kilo ich von allem brauchte, wurde mir mal kurz anders. Ich dachte mir nur, auf was hab ich mich da eingelassen.

Startup Live ist ein super Event für all diejenigen, die eine grandiose Idee haben und diese mit anderen Leuten teilen möchten. Auf der Website finde ich folgendes:

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„Share your idea, build your team and get to work: life is short, so why wasting time? Give all you’ve got and create a new business from scratch in a weekend“.

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Hier kommen Leute aus verschiedenem Background zusammen, lernen sich kennen und entwickeln Business Ideen im frühen Stadium. Bei Startup Live kannst du entweder deine eigene Business-Idee „pitchen“ oder andere um Rat bitten, dass sie dir helfen das Projekt zu entwickeln und dir Tipps zu geben. Nachdem ich meinen Blog auch als kleines Start-up sehe, wollte ich unbedingt mitwirken.

So begann ich also am Samstag Abend vor dem Fernseher Kartoffeln zu schälen. Bei 25 kg Kartoffeln kann man sich da nebenbei dementsprechend einige Filme anschauen. Diese wurde dann auch in Etappen gekocht. Dann ging es an die 10 kg roten Zwiebeln und die 100 Eier die gekocht werden musste. Zwischendurch wünschte ich mir sehnlichst eine Küchenmaschine her. OK, erstes Drittel der Speisen für den Herzhaften Kartoffelsalat mit Kraut und Speck war dann um 3 in der Früh geschafft. Um 8 Uhr morgens ging es dann gleich weiter mit Weiß- und Rotkraut/Rotkohl schneiden und diese 20 kg Kohl dann zu verkochen. Der Weißkohl wurde dann in den herzhaften Erdäpfelsalat gemischt, das Rotkraut war Grundlage für die Rotkraut-Quiche mit Ziegenkäse. Irgendwann war es dann bereits Mittag und die Zeit wurde immer knapper und meine Panik immer größer. Alles umsonst, denn schlussendlich ging sich die ganze Kochsession auch aus und ich hatte mehr als genügend Essen um alles fertig zu backen und herzurichten. Der nächste aufregende Moment war dann der, als das Essen serviert wurde und ich gespannt auf die Reaktionen wartete. Puuhhh, alles mal gut gegangen – beide Speisen kamen echt gut an – vor allem die Quiche. Und die möchte ich nun mit euch teilen.

Beim Teig hab ich ein wenig geschummelt – aber da muss ich mir auch nichts vormachen, denn die Teige von Tante Fanny sind für diesen Zweck bestens geeignet. Sowohl der neue Quiche-Teig, der gleich in einer runden Form kommt, sowohl als auch der Blätterteig. Hier noch knapp zusammengefasst, warum Rotkraut so gut für uns ist.

Rotkraut – auch Rotkohl oder Blaukraut genannt – ist zwar ganzjährig erhältlich, jedoch ist die Hauptsaison für dieses gesunde Gemüse der Herbst und Winter. Klassisch kennt man es als Begleiter zu Braten oder Wild.

Seine Färbung ist den Anthocyanen, den enthaltenen Pflanzenfarbstoffen zu verdanken. Diese sind auch in roten Beeren und Rotwein vorhanden. Sie haben eine antioxidative Wirkung – als Radikalfänger – und können demnach Entzündungen entgegen wirken. Beim Kochen verliert das Kraut oft seine intensive Farbe; um diese zu bewahren kann man etwas Essig oder Zitronensäure zugeben.

Für die kalte Jahreszeit ist Rotkraut ein wichtiger Nährstofflieferant. Er ist sehr vitamin- und ballaststoffreich. Besonders weist er viel Vitamin C, B6 und E auf. Außerdem enthält Rotkohl die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Folsäure und Magnesium sowie Glucosinolate, Flavonoide, Kohlenhydrate, Eiweiß, Phosphor, Eisen und Ballaststoffe.

In Rotkraut sind Glucosinolate und Flavonoide enthalten, die krebsvorbeugend wirken. Außerdem kann Rotkraut den Blutdruck positiv beeinflussen.