Food Styling, Glutenfreiheit, Rezepte, Süßes

Mohn-Apfelkuchen

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Mohn, oh Mohn… ich schwärme für dich! Herbst und Winter ist für mich ideale Mohn-Süßspeisen-Zeit. Bekannt und beliebt – nicht nur bei mir – sind die Germknödel mit Mohnfülle, Mohnzelten, –kuchen und –strudel und sogar Mohneis. Das Neueste für mich: Mohnjoghurt von Ja!Natürlich. Das muss her – ich fass‘ es nicht!

Am Wochenende fröne ich sowieso gerne meiner Backleidenschaft, und so stand auch mein Rezept für den Freizeit-Kurier gleich fest: Der Mohn-Apfel-Kuchen – für einen gemütlichen Sonntagnachmittag wie geschaffen! Er war aber auch das ideale „Model“ der jüngsten Food-Photography-Aktivitäten und wurde zuerst toll in Szene gesetzt und dann genussvoll verspeist. – Und das kam so:

Neulich fragten mich Bekannte, ob ich nicht mal einen eigenen Food Photograph Workshop machen könnte. Warum nicht, dachte ich mir, und stellte dazu eine umfassende Präsentation zusammen. Eingangs wurden zuerst einmal die ganzen Fotografie-Basics erklärt – von Brennweite, über Blende und Tiefenschärfe bis hin zu Licht, Reflektor & Co. Im zweiten Teil der Präsentation ging es um das Food Styling – um Komposition, Storytelling, Gestaltungsmöglichkeiten usw. Danach wurde mal intensiv geübt…

In meiner kleinen Runde waren die zwei Karins besonders motiviert. Die eine der beiden hat selbst den Food Blog Geschmacksmomente gestartet und darin auch gleich von diesem Nachmittag bei mir berichtet. Über ihren begeisterten Report habe ich mich riesig gefreut.

Wie gesagt, die Karins gingen gleich voll ins Thema und widmeten sich sofort dem Staubzucker: Nämlich, wie man diesen wie fein rieselnden Schnee – passt jetzt grad gut zum Wetter – in Szene setzt. Fotografisch eine absolute Herausforderung!

Ein großes Anliegen war auch, sich den Fotos von What Katie ate (für mich die australische Food Blog Königin) zu nähern, was ja wirklich nicht leicht ist. – Ich vermute aber, dass Katie durchaus sehr viel mit Photoshop arbeitet. Unsere Resultate ließen sich aber mehr als sehen. Ich war wirklich begeistert und freu mich immer noch drüber.

Hier die Fotos von Karin, die im Zuge des Kurses bei mir entstanden sind. Wirklich toll muss ich sagen!

© Karin Stöttinger / https://www.geschmacksmomente.com/

© Karin Stöttinger / https://www.geschmacksmomente.com/

© Karin Stöttinger / https://www.geschmacksmomente.com/

© Karin Stöttinger / https://www.geschmacksmomente.com/

Nach dem Shooting machten wir uns natürlich über das Objekt der Begierde her – mit Kaffee und viel Gesprächsmaterial rund um Kamera, Shooten, Stylen & Co.

Schon letztes Mal hab ich euch von den drei Mohnsorten erzählt.

Je nach Farbe des Samens, teilt man Mohn folgendermaßen ein: Blaumohn, der ein sehr herbes und intensives Aroma hat, und sich gut in herzhaften Speisen macht. Dann gibt es noch den etwas weniger bekannten Weißmohn, der mit seinem nussigen Geschmack ideal für Süßspeisen ist. Und last but not least, die bekannteste Sorte, den Graumohn. Er ist im Geschmack sehr zart und eignet sich gut für alle Arten von süßen Mehlspeisen.

Für dieses Rezept muss der Mohn fein gemahlen werden. Am besten man kauft ihn ganz, und mahlt ihn erst kurz vor Gebrauch. Sobald gemahlener Mohn in Kontakt mit Luft kommt, oxidiert das Fett rasch und er wird schnell ranzig. Offenen, gemahlenen Mohn bewahrt man am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf.

Und hier das Rezept und meine Mohn-Apfelkuchen-Fotos…