Supermodel’s Summer KISSA
Matcha kannte ich bislang eigentlich nur von Matcha Lattes, hab das aber eher selten getrunken. Immerhin habe ich fürs Suppito Kochbuch schon wunderhübsche grüne Matcha Muffins geshootet und durfte sie danach auch essen. Ich mag den leicht herben, auch leicht süßlichen Geschmack. Aber spätestens seit meinem Foto Shooting mit KISSA hab ich meinen Kaffee zu fast 100 Prozent durch den Wachmacher Matcha ersetzt.
Die neue Tee-Marke KISSA wurde von dem einzigen Teepapst Europas, Thomas M. Grömer, entwickelt. „Teepapst“ – gibt’s das eigentlich? Ja, wie ich erst kürzlich erfuhr: Thomas studierte in Japan Tea-Science! – Danach kann man sich sozusagen „Teeloge“ oder eben Teepapst nennen. Find ich total spannend! Genauso spannend wie seine von ihm kreierten Produkte, die in kleinen wunderhübschen Döschen daherkommen.
Food Fotos für Rezepte mit Matcha zu kreieren, war etwas ganz Neues und eine tolle Herausforderung. Aber grün ist die Hoffnung, und meine Küche war es nach dem Experimentieren rund um Salate, Salatdressings, Erfrischungsgetränk, Cocktails und Brot auch. Bevor ich so ein Shooting überhaupt starte, brauche ich natürlich Hintergrundwissen zum Produkt und ein Konzept zur Marke. Das passende Styling für die ausgefallenen Teesorten und die poppigen Verpackungen – sie sehen aus wie feine Kosmetikdöschen – zu finden, hat richtig Spaß gemacht.
Matcha heißt nichts anderes als „gemahlener Tee“ und ist ein aus Japan stammender Grüntee. Nur der beste Grüntee wird zu feinem Pulver gemahlen. Durch das Mahlen entsteht die intensiv grüne Farbe. Matcha ist sehr hochwertig und wertvoll und hat daher auch seinen Preis.
Besonders angetan hat es mir auch die Sorte Naughty Popcorn Genmaicha – nicht nur wegen des Namens, sondern vor allem wegen der Optik: In diesem Grüntee ist Popcorn aus Reis enthalten. Besonders lecker macht es sich in Grillrezepten, als Topping, z.B. anstelle von Rosmarin, oder gemischt mit Olivenöl als Dip zum Brot. Die Beschreibung des Tees lautet: „Freches Popcorn & gerösteter Reis treffen im Naughty Popcorn Genmaicha auf köstlich leichten Sencha. Nussig und betörend aromatisch.“
KISSA arbeitet nur mit den besten Bio-Teebauern Japans zusammen. Und ich kann bestätigen, dass man die hohe Qualität wirklich herausschmeckt.
Matcha wird mit einem sog. Matcha Besen aufgeschäumt und bekommt dadurch eine schaumig-cremige Konsistenz. Er macht nicht nur kurzfristig fit, sondern ist nachhaltig gesund: Matcha steckt voller Antioxidantien und zählt zu den so genannten Superfoods. Weil das ganze Teeblatt vermahlen wird, bleiben Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe erhalten. – Bei herkömmlicher Grüntee-Herstellung werden diese extrahiert.
Der Tee hat nur halb so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee, belebt aber gleich gut und ist durch seinen hohen-Gehalt zusätzlich ausgleichend. Im Vergleich zu Kaffee ist Matcha die ideale Muntermacher-Alternative: hellwach und konzentriert, aber nicht so unruhig wie Kaffee. Antioxidantien wie z.B. EGCG ist in Matcha 137-mal höher konzentriert als in üblichen Beutel-Grüntees.
Auch die Wissenschaft weiß um die gesundheitsfördernde Wirkung von Matcha. Der Tee gilt als Hautverjünger und Fettburner. Japanische Forscher machen die enthaltenden Katechine für den Fettabbau und Hautschutz verantwortlich. Sie fangen die freien Radikale bei Sonneneinstrahlung und aus der Umwelt ab bzw. lassen sie nicht in die Haut eindringen. Hollywoodstars kommen (bei Schlankheitskuren) nicht ohne Matcha aus. – Ich eigentlich auch nicht mehr!
Und hier sind meine zwei kreierten Sommerdrinks mit Matcha-Tee…
