Apfel-Mohn-Omelette zum Frühstück
Ich liebe Mohn. In Aussehen und Geschmack! In der Antike glaubte man, dass Mohn aus den Tränen der Aphrodite gewachsen sei, als sie um Adonis trauerte. Könnt ich mir es aussuchen, wären meine Tränen anstatt salzig auch lieber aus Mohn.
Mohn wird ja bei uns in Österreich, im wunderschönen Waldviertel, in großem Umfang angebaut. Je nach Farbe des Samens, teilt man Mohn in drei Sorten ein: Blaumohn, der ein sehr herbes und intensives Aroma hat und sich gut in herzhaften Speisen macht. Dann gibt es noch den etwas weniger bekannten Weißmohn, der mit seinem nussigen Geschmack ideal für Süßspeisen ist. Und last but not least, die bekannteste Sorte, den Graumohn. Er ist im Geschmack sehr zart und eignet sich gut für alle Art von süßen Mehlspeisen. Für das Omelette hab ich einen Blaumohn verwendet.
Mohn ist reich an den Aminosäuren Leucin und Lysin. Sie erhöhen die biologische Wertigkeit des vorhandenen Eisens aus anderen Speisen. Besonders gut ist Mohn in Kombination mit Getreide und Kartoffeln. Zudem enthält Mohn Eisen sowie Kalzium, Phosphor, Kalium und Magnesium.
Für den Herbst passend teile ich heute mein Apfel-Mohn-Omelette mit euch – ideal zum Frühstück, aber auch als Nachspeise sehr gut. Serviert in einer Bowl – damit wir den Hygge Trend und das wohlige Herbstgefühl 100% leben.
(c) Julia Stix für Brandstätter Verlag / Super Bowls
