Zweierlei Art Buchweizen-Flammkuchen
Seinen Ursprung hat der Flammkuchen im Elsass sowie in Baden. Ein Begriff ist mir der köstlich knusprige, dünne Brotteig ja schon lange, aber woher der Name stammt, wusste ich nicht. Also hab ich recherchiert und Folgendes herausgefunden: Früher backte man Flammkuchen vor dem Brot in einem Holzbackofen, um die erste starke Hitze auszunutzen. Mittels der Flammkuchen konnte der Bäcker abschätzen, wie viel Temperatur der Backofen hatte.
Normalerweise beträgt die Backzeit des Flammkuchens 12-15 Minuten. Wurde er aber zu schnell dunkel und kross, musste mit dem Brotbacken noch gewartet werden. Benötigte der Flammkuchen jedoch länger als 15 Minuten, musste noch mehr eingeheizt werden. Der Name kommt also daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollkommen ausgelodert waren, als der Teig eingeschoben wurde.
Traditionell wird der dünne Teig mit rohen Zwiebeln, Speck und einer Crème aus Sauerrahm, die etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt wird, belegt. Mittlerweile gibt es aber schon zahlreiche Variationen des Originals, sei es vegetarisch oder mit Speck. Für die Maxima habe ich den Flammkuchenteig aus Buchweizenmehl zubereitet und ihn zweierlei belegt: einmal mit Gorgonzola und Birne und einmal mit Proscuitto.
Disclaimer: Die Rezepte und Fotos wurden für die MAXIMA Gourmet Extra März Ausgabe 2016 fotografiert, Foto & Rezept: Eva Fischer
