Rezepte

Kuchen mal pikant – mit Roten Rüben, Äpfeln, Parmesan und Rosmarin

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Dieser Kuchen könnte sogar euch Anti-Rote-Rüben-Menschen, irgendwo da draußen, schmecken. Kuchen ist in diesem Falle vielleicht auch ein wenig irreführend, da es sich nicht um eine süße, sondern um eine pikante Version handelt. Mit so wahnsinnig guten Zutaten wie Rote Rüben, Äpfel, Rosmarin, Ricotta, Parmesan uvm.

Dieses Wochenende haben meine Freundin Marie-Thérèse und ich uns wieder ans Werk gemacht: Wir haben diesen herrlichen Kuchen auch fotografisch in Szene gesetzt. Raus gekommen sind zwei unterschiedliche Bildpaare – einmal hell einmal moody. Dazu so einige Varianten und Ausschnitte.

Vergangene Woche hab ich euch ja über die gesunden Roten Rüben berichtet. Daher sehen wir uns nun mal den Apfel, als weitere Kuchenzutat, genauer an.

[blockquote]„An apple a day keeps the doctor away“. [/blockquote]Diese sehr bekannte Redewendung wird im englischen Sprachraum seit dem 19. Jahrhundert gebraucht.

Es stecken tatsächlich viele Nährwerte in der Frucht mit dem eigentlich irreführenden lateinischen Namen „Malus“. Dies heißt übersetzt Übel, Leid und Unheil. Die Frucht hat ja schließlich den Sündenfall heraufbeschworen und damit die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies bewirkt. Noch heute verführt die Frucht uns Menschen: Wir Österreich essen doch tatsächlich fast 20 Kilo Äpfel pro Jahr.

Der Apfel ist alles anders als ein „Malus“. Er ist nämlich ein wahres Kraftpaket und enthält mehr als30 verschiedene Vitamine und Spurenelemente. Diese halten uns vor allem in der kalten Jahreszeit gesund und munter. Erwähnenswert ist vor allem Kalium, das den Wasserhaushalt reguliert, sowie Eisen. Zudem sind die wichtigen Vitamine Provitamin A, B1, B2, B6, E sowie C, Niacin und Folsäure im Apfel enthalten.

Der Apfel gilt auch als Zahnbürste der Natur. Er hat mit seinen Fruchtsäuren und Ballaststoffen einen stark reinigenden Effekt für die Zähne. Zumindest zwischendurch funktioniert er ebenso gut wie ein Kaugummi. Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff im Apfel, welcher in der Schale zu finden ist, ist das Pektin. Es senkt den Cholesterinspiegel, bindet Schadstoffe und schwemmt sie wieder aus. Zudem scheinen die in der Frucht enthaltenen Flavonoide und Carotinoide das Krebsrisiko zu mindern und haben eine antioxidative Wirkung im Organismus. Der Apfel reguliert durch seine vielen Ballaststoffe die Verdauung, die sekundären Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem.

Seine positive Wirkung entfaltet der Apfel am besten roh: Äpfel sind der ideale gesunde Snack für zwischendurch. Beachte vor dem Rohverzehr, dass fast alle Äpfel gut und heiß gewaschen werden sollten, da viele leider gespritzt sind (außer Bio-Ware). Dennoch ist es besser, die Schale am Apfel zu behalten, da hier bis zu 70% der gesunden Inhaltsstoffe sitzen oder direkt darunter. Beim Schälen geht also leider schon viel Wertvolles verloren.  Die Schale ist zudem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fetten und bioaktiven Substanzen. Je nach Sorte stecken zwischen 5 und 35 Milligramm Vitamin C in der Schale. Das Kerngehäuse ist ebenfalls sehr wertvoll: es enthält Jod!

Und nun das Rezept zu meinem außergewöhnlichen pikanten Kuchen…